Résistance Identitaire Européenne

Terre et Peuple Magazine n°75 - Printemps 2018

Au milieu des ruines

TP n75 couverture

EDITORIAL - TP MAG N°75 (english version)

“The door is inside’


This inscription, which may seem a little enigmatic, was engraved at the entrance of the church of Sainte-Onenne (nicknamed "the Grail Church") in Tréhorenteuc, in Morbihan, on the edge of the forest of Paimpont-Brocéliande, by Father Gilard. Father-Gillard, who arrived in 1942, play his part in trying to restore the structure in bad shape. But in his own way, very specific. That is, the man did not slip into the usual ecclesiastical mould. With the help of two German prisoners at the end of the war, a cabinetmaker and a painter, who had been entrusted to him, he conveyed into the arrangement and decor of his church a very personal religious vision, based on pagan-Christian syncretism. The Round Table, The Val-sans-Retour, the Barenton fountain, the white deer with the gold necklace, all the Arthurian imagery is there, with some references to companionship. All organized around the central symbol, the Grail, whose meaning falls into the imaginary’s Celtic and, more broadly, Indo-European. The Grail glass is, in fact, the magic cauldron containing the drink of immortality. And this drink is the blood. The Quest for the Grail is the transmission of the cult of the blood and the attempt of Christian recovery by the Cistercian Robert de Boron, in the Middle-Ages, which cannot, despite all his efforts, conceal the truth.
Saying to bystander, “The door is inside”, Gillard has fulfilled an awakening role. It is a question of inviting everyone to an advantageous introspection. It is by descending into ourselves that we can find the education we need, today more than ever.
We try, by the battle we are conducting, to serve this conception of the world, of man, of life, of the History which is ours. And this fight, of course, has political and social aspects. However, the essential is not there. The essential is a doctrine that fall deeply into the roots of our identity. The doctrine of the blood. A doctrine that nourishes in us the conviction that the most important combat, fundamental combat, is a spiritual battle. Our enemies or friends, who did not understand this, did not understand who we are, what we really are and what we maintain with the serenity that brings Fidelity. In fact, when all betray us, we will remain faithful.
The obstacles, the difficulties, the wounds we encounter on our path can do nothing against the faith we carry in us. Especially, as those who have for so long paved the way on our side. Let us listen the voice of Dominique Venner: "Our world will not be saved by blind scientists or jaded scholars, but by poets and fighters, by those who have forged the "magic sword" spoken by Ernst Jünger, the spiritual sword that makes monsters and tyrants turn pale. Our world will be saved by watchmen placed on the borders of kingdom and time. »

To you, the Watchmen, Guardians of the Sacred Fire and the Blood Cup, Salvation and Fraternity.

Pierre VIAL

Imprimer

EDITORIAL - TP MAG N°75 (deutsch version)

«Die Tür befindet sich im Inneren»

Diese etwas von vorneherein geheimnisumwitterte Inschrift ziert das Eingangsportal zur Kirche Sainte-Onenne (die «Gralskirche») im bretonischen Trehorenteuc (Departement Morbihan), am Rande des Waldes von Paimpont-Brocéliande. Autor der Inschrift ist Pfarrer Gillard. 1942 im Dorf angekommen, unternahm er, die etwas baufällige Kirche zu restaurieren, doch auf sehr eigentümliche Weise. Denn der Mann paßte nicht in das gewohnte Muster der kirchlichen Gepflogenheiten. Am Ende des Krieges wurde ihm dabei von zwei deutschen Kriegsgefangenen, einem Tischler und einem Maler, die ihm anvertraut worden waren, geholfen. Aus der Einrichtung und Ausschmückung seiner Kirche spricht eine sehr persönliche Auffassung der Religion, sprich: ein heidnisch-christlicher Synkretismus. Die Tafelrunde, das Tal ohne Wiederkehr, der Brunnen von Barenton, der weiße Hirsch mit der goldenen Kette: die gesamte Bilderwelt der Artus-Sage ist vorhanden, nebst einigen Bezügen zur Gesellenbruderschaft. Alles dreht sich um das Hauptsymbol: den Gral, dessen Bedeutung tief in die keltische, und darüber hinaus indogermanische Vorstellungswelt zurückreicht..

Denn der Kelch, den man gemeinhin «Gral» nennt, ist in Wirklichkeit der Zauberkessel mit dem Ewigkeitstrunk. Und dieser Trunk ist nichts anderes als das Blut. Die Gralssuche ist die Weitergabe des Blutkultes, und der Aneignungsversuch durch den Zisterzienser Robert de Boron im Mittelalter vermag, trotz all seiner Bemühungen, diese Tatsache nicht zu verbergen.

Indem er dem Passanten sagt: «Die Tür befindet sich im Inneren», erfüllt Gillard die Rolle eines Erweckers: Es geht darum, jeden und jede von uns zu einer heilsamen Introspektion anzuhalten. Nur, wenn wir in uns gehen, können wir die Lehren (wieder)finden, die wir so sehr brauchen. Heute mehr denn je.

Der Kampf, den wir führen, ist dazu angetan, der Welt-, Menschen- Lebens- und Geschichtsauffassung zu dienen, die die unsere ist. Zwar trägt dieser Kampf auch politische sowie soziale Aspekte. Doch das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist eine Mystik, die tief in die Wurzeln unserer Identität greift. Es ist die Mystik des Blutes. Diese Mystik, welche in uns die Überzeugung nährt, daß der Hauptkampf, der Lebenskampf schlechthin, ein Kampf um die Seelen ist. Derjenige, ob Feind oder Freund, der das nicht verstanden hat, hat von dem, was wir wirklich sind, gar nichts begriffen. Das behaupten wir mit der Seelenruhe, die die Treue gibt. Denn wir wissen: Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu.

Die Fallstricke, die Schwierigkeiten und die Wunden, die wir auf unserem Weg erleiden müssen, vermögen gegen den Glauben, den wir in uns tragen, nichts auszurichten. Zumal diejenigen, die uns seit jeher den Weg vorgezeichnet haben, an unserer Seite mitmarschieren. Laßt uns doch auf die Stimme Dominique Venners hören: «Unsere Welt wird nicht von blinden Wissenschaftlern oder abgestumpften Schriftgelehrten gerettet werden. Sie wird gerettet werden von Dichtern und Kämpfern, von denjenigen, die das «magische Schwert» geschmiedet haben werden, von dem Ernst Jünger einst sprach. Das spirituelle Schwert, vor der Monster und Tyrannen erblassen. Unsere Welt wird gerettet werden von den Wächtern an den Schwellen des Königreiches und der Zeit».
Ihr Wächter des Heiligen Feuers und der Blutschale, seid mit brüderlichem Handschlag gegrüßtǃ

Pierre VIAL

Imprimer

En poursuivant votre navigation sur ce site, vous acceptez l'utilisation de cookies pour réaliser des statistiques de visites